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Der Markt für Golf-Trainingshilfen ist riesig – und voller Gadgets, die nach dem zweiten Einsatz im Keller verschwinden. Dabei gibt es eine Handvoll Tools, die auch Golflehrer immer wieder einsetzen, weil sie sofortiges Feedback geben und einfach funktionieren.
In diesem Ratgeber stellen wir die Trainingshilfen vor, die wir für sinnvoll halten – sortiert nach Einsatzbereich: Ausrichtung, Schwung, Griff und Putten. Zu jeder Hilfe gibt es einen kurzen Übungstipp.
Unsere Empfehlungen auf einen Blick
Longridge Tour Rodz
Ausrichtungsstäbe – das vielseitigste Trainingsgerät im Golf.
Bei Amazon ansehenWeniger ist mehr
Trainiere lieber regelmäßig mit ein oder zwei Hilfen als gelegentlich mit zehn. Und: Eine Trainingshilfe ersetzt keine Trainerstunde. Am meisten bringt sie, wenn du weißt, woran du arbeiten willst – idealerweise nach einem Tipp deines Golflehrers.
Ausrichtung
Die meisten Fehlschläge von Amateuren beginnen schon vor dem Schwung: Füße, Hüfte und Schultern zeigen nicht zum Ziel.
Longridge Tour Rodz Ausrichtungsstäbe
Ausrichtungsstäbe (Alignment Sticks) sind das vielseitigste Trainingsgerät im Golf. Übungstipp: Lege einen Stab parallel zur Ziellinie vor deine Füße und einen zweiten senkrecht dazu auf Höhe der Ballposition. So siehst du bei jedem Schlag, ob Stand und Ballposition stimmen.
Das spricht dafür
- Für Ausrichtung, Ballposition, Schwungebene
- Unzählige Übungen möglich
- Günstig, passen in jedes Bag
Gut zu wissen
- Sehen unspektakulär aus
Schwungtempo und Rhythmus
SKLZ Gold Flex Schwungtrainer
Der Gold Flex hat einen extrem biegsamen Schaft mit Gewicht am Ende. Wer zu schnell aus dem Rückschwung reißt, spürt sofort, wie der Schaft „nachschlägt“. Übungstipp: Zehn langsame, volle Schwünge vor jeder Runde – der Körper findet so von selbst einen flüssigen Rhythmus.
Das spricht dafür
- Sehr flexibler Schaft zeigt hektische Bewegungen sofort
- Auch in der Wohnung ohne Ball nutzbar
- Ideal zum Aufwärmen
Gut zu wissen
- Braucht etwas Platz zum Schwingen
Callaway Swing Stick Lag Trainer
Der Lag Trainer von Callaway ist so lang wie ein Eisen 6 und passt deshalb problemlos ins Bag. Er hilft, das Timing im Abschwung zu verbessern und die Schlägerkopfgeschwindigkeit erst im Treffmoment freizusetzen – eine Schwäche vieler Amateure.
Das spricht dafür
- Länge wie ein 6er-Eisen (96,3 cm)
- Trainiert Timing und Verzögerung (Lag)
- Passt ins Golfbag wie ein normaler Schläger
Gut zu wissen
- Etwas teurer
GForce Swing Trainer (Eisen 7)
Der GForce ist ein Eisen 7 mit extrem flexiblem Schaft. Anders als reine Schwungtrainer kann man damit auch echte Bälle schlagen – und bekommt dabei sofort Rückmeldung, ob der Übergang vom Rück- zum Abschwung zu hektisch war.
Das spricht dafür
- Echter Schlägerkopf – auch Bälle können geschlagen werden
- Sehr flexibler Schaft für Transition und Tempo
- Laut Hersteller USGA-konform
Gut zu wissen
- Hoher Preis
- Produkttexte nur auf Englisch
Amazon Basics Golfschwungtrainer
Das Budget-Pendant zum Gold Flex: flexibler Schaft, gewichteter Kopf, rutschfester Griff. Zum Aufwärmen und für ein besseres Gefühl für den Rhythmus völlig ausreichend.
Das spricht dafür
- Flexibler Schaft mit 227 g Kopfgewicht
- Für Rechts- und Linkshänder
- Günstige Alternative zum Gold Flex
Gut zu wissen
- Weniger bekannte Marke im Golf
Der richtige Griff
SKLZ Grip Trainer
Ein falscher Griff ist die Ursache vieler Slices und Hooks. Der Grip Trainer wird auf den Schlägergriff gesteckt und zeigt genau, wo die Hände hingehören. Übungstipp: Nimm den Griff zehnmal hintereinander bewusst ein – vor dem Fernseher, ohne zu schwingen. So entsteht das Muskelgedächtnis.
Das spricht dafür
- Formt die korrekte Handposition vor
- Einfach an den eigenen Schläger anbringen
- Sehr günstig
Gut zu wissen
- Nur für Rechtshänder
SKLZ Tempo- und Grifftrainer
Die Kombination aus Grifftrainer und Schwungtrainer: Der vorgeformte Griff sorgt für die richtige Handhaltung, die verstellbaren Gewichte simulieren verschiedene Schläger.
Das spricht dafür
- Kombiniert Griffform und Schwungtempo
- Verstellbare Gewichte für Eisen- und Holz-Gefühl
Gut zu wissen
- Nur für Rechtshänder
Putten
Longridge Tour Mirror (Putting-Spiegel)
Beim Putten sollten die Augen genau über dem Ball bzw. der Ziellinie sein und die Schultern parallel dazu stehen. Ein Putting-Spiegel zeigt das sofort. Übungstipp: Stell dich in Ansprechposition über den Spiegel und prüfe, ob deine Augen über der Linie liegen – erst dann putten.
Das spricht dafür
- Zeigt Augen, Schultern und Putterblatt auf einen Blick
- Drinnen und draußen nutzbar
- Günstig
Gut zu wissen
- Braucht etwas Eingewöhnung
THIODOON Putting-Spiegel mit Putterlinie
Ein einfacher, flacher Acryl-Spiegel mit Ausrichtungslinien – der günstige Einstieg ins Putting-Training.
Das spricht dafür
- Nur 3 mm dick, kratzfest
- Mit Ausrichtungslinien und Tragetasche
- Sehr günstig
Gut zu wissen
- Kleinere Fläche als Premium-Spiegel
PuttOut Magnetischer Putting-Spiegel mit Tor
Das Komplettsystem von PuttOut kombiniert Spiegel, magnetische Führungsschienen und ein verstellbares Tor. Damit trainierst du Augenposition, Schlagbahn, Startlinie und zentrierten Treffmoment in einem.
Das spricht dafür
- Großer Spiegel mit magnetischen Führungen
- Verstellbares Tor mit 6 Breiten für Startlinie und Treffmoment
- Viele Trainingsvarianten
Gut zu wissen
- Teurer als einfache Spiegel
PuttOut Pressure Putt Trainer
Der Pressure Putt Trainer ist ein kleines Ziel mit Rampe, das nur Putts mit dem richtigen Tempo „annimmt“ – zu schnelle Putts rollen zurück, genau so weit, wie sie am Loch vorbeigerollt wären. Macht süchtig und passt perfekt zu einer Puttingmatte.
Das spricht dafür
- Realistisches Feedback zu Tempo und Linie
- Parabolische Rampe simuliert ein echtes Loch
- Faltbar, für drinnen und draußen
Gut zu wissen
- Kein Ersatz für eine Puttingmatte
WHYGOLF Putting Thing
Ein flaches Aluminium-Board, das Putting-Spiegel und verstellbare Tore für Putter und Ball kombiniert. Für ambitionierte Golfer, die ihren Putt-Schlag systematisch verbessern wollen.
Das spricht dafür
- Kombiniert Spiegel und verstellbare Tore
- Sehr flach, aus Aluminium
- Für Grün und Zuhause
Gut zu wissen
- Hoher Preis für eine Putting-Hilfe
Häufige Fragen
Welche Golf-Trainingshilfe ist die sinnvollste?
Ausrichtungsstäbe. Sie sind günstig, vielseitig und helfen bei Ausrichtung, Ballposition und Schwungebene – deshalb sieht man sie bei fast jedem Profi auf der Range. Für das Putten ist ein Putting-Spiegel die beste Ergänzung.
Bringen Schwungtrainer wirklich etwas?
Ja, vor allem für Tempo und Rhythmus. Ein flexibler Schwungtrainer zeigt sofort, wenn der Schwung zu hektisch ist. Für technische Fehler wie eine falsche Schwungbahn ist aber meist eine Trainerstunde sinnvoller.
Kann ich Trainingshilfen im Turnier benutzen?
Nein. Während einer Runde nach den Golfregeln sind Trainingshilfen nicht erlaubt. Vor und nach der Runde sowie auf der Driving Range kannst du sie natürlich nutzen.
Sind Trainingshilfen ein gutes Geschenk?
Ja, besonders Ausrichtungsstäbe, ein Schwungtrainer oder ein Putting-Spiegel. Sie sind günstig und für Golfer jeder Spielstärke nützlich. Weitere Ideen findest du bei den Golf-Geschenken für Anfänger.
Fazit
Wer nur eine Trainingshilfe kauft, sollte zu Ausrichtungsstäben greifen. Für einen flüssigeren Schwung ist ein flexibler Schwungtrainer wie der SKLZ Gold Flex ideal, und für das Putten ein Putting-Spiegel. Wer zu Hause mehr trainieren möchte, ergänzt das Ganze mit einer Puttingmatte oder einem Übungsnetz. Die Grundlagen zu Griff, Stand und Schwung erklären unsere Golfschwung-Grundlagen, Tipps zum Aufwärmen der Ratgeber Golf-Fitness.














