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Golf sieht gemütlich aus – doch der Golfschwung ist eine explosive Drehbewegung, die Rücken, Hüfte, Schultern und Handgelenke stark fordert. Dazu kommen auf einer 18-Loch-Runde oft viele Kilometer Fußweg. Wer fit ist, spielt nicht nur besser, sondern beugt auch Beschwerden vor.
Dieser Ratgeber gibt allgemeine Tipps zum Aufwärmen und zur Golf-Fitness. Er ersetzt keine ärztliche oder physiotherapeutische Beratung – bei Schmerzen oder Vorerkrankungen gilt immer: erst ärztlich abklären lassen.
Warum Aufwärmen so wichtig ist
Viele Golfer kommen direkt aus dem Auto an den ersten Abschlag – und wundern sich über verspannte erste Löcher. Kalte Muskeln sind weniger beweglich, der Schwung wird kürzer und hektischer. Schon fünf bis zehn Minuten Aufwärmen machen einen spürbaren Unterschied.
Ein einfaches Aufwärmprogramm vor der Runde
- Locker in Bewegung kommen (2 Minuten): zügiges Gehen, leichtes Treten auf der Stelle.
- Arme und Schultern: Arme große Kreise vorwärts und rückwärts schwingen lassen.
- Rumpfrotation: Einen Schläger quer hinter die Schultern legen und den Oberkörper langsam nach links und rechts drehen – die Hüfte bleibt ruhig.
- Hüfte mobilisieren: Hüftkreise und lockere Ausfallschritte.
- Handgelenke: Hände kreisen, Finger dehnen.
- Probeschwünge: Mit einem kurzen Eisen beginnen, erst halbe, dann volle Schwünge. Das Tempo langsam steigern.
- Ein paar Bälle schlagen: Wenn möglich auf der Range – vom Wedge bis zum Driver – und danach ein paar Putts auf dem Übungsgrün.
SKLZ Gold Flex Schwungtrainer
Ein Schwungtrainer mit flexiblem Schaft ist ideal zum Aufwärmen: Er dehnt die Muskulatur im Schwung und bringt einen gleichmäßigen Rhythmus. Weitere Hilfen bei den Golf-Trainingshilfen.
Das spricht dafür
- Sehr flexibler Schaft zeigt hektische Bewegungen sofort
- Auch in der Wohnung ohne Ball nutzbar
- Ideal zum Aufwärmen
Gut zu wissen
- Braucht etwas Platz zum Schwingen
Was Golfer fit macht
- Beweglichkeit: Vor allem Hüfte und Brustwirbelsäule sind für eine gute Schulterdrehung im Rückschwung entscheidend.
- Rumpfstabilität: Eine kräftige Rumpfmuskulatur überträgt die Kraft aus dem Unterkörper in den Schwung und entlastet den Rücken.
- Balance: Ein stabiles Gleichgewicht sorgt für ein sauberes Finish – Übungen auf einem Bein sind ein einfacher Einstieg.
- Ausdauer: Eine Runde dauert oft vier Stunden oder mehr. Wer ausdauernd ist, bleibt auch auf den letzten Löchern konzentriert.
Viele Fitnessstudios und Physiotherapiepraxen bieten golfspezifische Programme an. Auch Yoga und Pilates sind bei Golfern beliebt, weil sie Beweglichkeit und Stabilität verbinden.
Rücken und Gelenke schonen
- Nicht schleppen: Ein schweres Golfbag auf einer Schulter belastet den Rücken. Ein Trolley oder Elektro-Trolley entlastet spürbar.
- Aus den Knien bücken: Beim Aufheben von Ball und Tee in die Knie gehen – oder einen Ballaufheber nutzen.
- Nicht zu viele Bälle auf einmal: Auf der Range lieber Pausen einlegen als hunderte Bälle hintereinander schlagen.
- Auf den Körper hören: Anhaltende Schmerzen, etwa am Ellbogen oder im unteren Rücken, sollten ärztlich abgeklärt werden.
Longridge Clikka Tube Ballsammler
Beim Putt- und Chip-Training sammelt man Dutzende Bälle auf. Der Ballsammler erspart das ständige Bücken. Weitere rückenschonende Helfer findest du bei den Golf-Geschenken für Senioren.
Das spricht dafür
- Nimmt bis zu 21 Bälle auf
- Einsammeln ohne Bücken
- Leicht und robust
Gut zu wissen
- Vor allem für Übungsbälle
Während der Runde
- Trinken: Genug Wasser mitnehmen – besonders an warmen Tagen.
- Kleine Snacks: Obst, Nüsse oder ein Riegel halten den Energiespiegel stabil.
- Sonnenschutz: Kappe, Sonnencreme und bei Bedarf eine Sonnenbrille.
- Zwischendurch lockern: Beim Warten am Abschlag die Schultern kreisen lassen oder den Oberkörper leicht drehen.
Häufige Fragen
Wie lange sollte man sich vor dem Golfen aufwärmen?
Schon fünf bis zehn Minuten mit Mobilisation, Probeschwüngen und ein paar Bällen auf der Range machen einen spürbaren Unterschied. Wer mehr Zeit hat, schlägt zusätzlich einige Putts auf dem Übungsgrün.
Welche Muskeln braucht man beim Golf?
Vor allem Rumpf-, Hüft- und Beinmuskulatur, dazu Schultern, Unterarme und Handgelenke. Beweglichkeit in Hüfte und Brustwirbelsäule ist für eine gute Drehung besonders wichtig.
Ist Golf gut für den Rücken?
Golf kann bei richtiger Technik und guter Vorbereitung ein gesunder Sport sein. Die Drehbewegung belastet den Rücken jedoch, deshalb sind Aufwärmen, Rumpftraining und das Vermeiden schwerer Lasten wichtig. Bei Rückenproblemen vorher ärztlich beraten lassen.
Fazit
Ein kurzes Aufwärmprogramm vor der Runde, regelmäßiges Training für Beweglichkeit, Rumpf und Balance und ein rückenschonender Umgang mit der Ausrüstung machen dich fit für den Golfschwung. Wer seinen Körper gut vorbereitet, spielt entspannter, konstanter und länger mit Freude. Weiter geht es mit den Golfschwung-Grundlagen und dem Ratgeber Golf-Training zu Hause.
Titelbild: „Hawaii golfers scramble at annual MarForPac tournament 120601-M-MG222-011“ von Ben Eberle, Public domain, via Wikimedia Commons (verkleinert)




