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Regen, Dunkelheit am Feierabend oder einfach keine Zeit für die Fahrt zum Club: Oft fehlt die Gelegenheit für ein Training auf der Range. Die gute Nachricht: Ein großer Teil des Golfspiels lässt sich zu Hause trainieren – mit wenig Platz und überschaubarem Aufwand.
Dieser Ratgeber zeigt, was du wo trainieren kannst, und verweist auf unsere ausführlichen Kaufberatungen für die passende Ausrüstung.
Putten: Das beste Training für zu Hause
Putts machen einen großen Teil aller Schläge einer Runde aus – und lassen sich hervorragend im Wohnzimmer oder Büro üben. Wichtig sind eine gleichmäßige Rollfläche, eine gute Ausrichtung und ein konstantes Tempo.
Übungsideen:
- Gerade Putts auf 1 bis 2 Meter – bis zehn Stück hintereinander fallen.
- Tempo-Training: Putts aus verschiedenen Entfernungen so spielen, dass der Ball kurz hinter dem Ziel liegen bleibt.
- Augen über dem Ball: Mit einem Putting-Spiegel die Ausgangsposition kontrollieren.
WELLPUTT Puttingmatte Start 2.0 (3 m)
Eine Matte, die sich auf das Wesentliche konzentriert: gleichmäßiges Rollen und Hilfen für die Ausrichtung. Alle Modelle im Vergleich in der Puttingmatte-Kaufberatung.
Das spricht dafür
- Zwei Rollgeschwindigkeiten je nach Spielrichtung
- Viele Ausrichtungshilfen
Gut zu wissen
- Kein Loch – bewusst als Trainingsmatte konzipiert
Longridge Tour Mirror (Putting-Spiegel)
Der Putting-Spiegel zeigt, ob die Augen über dem Ball sind und die Schultern parallel zur Puttlinie stehen.
Das spricht dafür
- Zeigt Augen, Schultern und Putterblatt auf einen Blick
- Drinnen und draußen nutzbar
- Günstig
Gut zu wissen
- Braucht etwas Eingewöhnung
Chippen: Mit dem Netz ins Ziel
Für kurze Chips und Pitches reicht ein kleines Chipping-Netz im Garten oder – mit weichen Übungsbällen – sogar im Keller. Eine Abschlagmatte schützt dabei Rasen und Boden.
BAYINBULAK Chipping-Übungsnetz (beidseitig)
Ein leichtes, faltbares Netz mit Zielen – ideal für kleine Wettbewerbe im Garten.
Das spricht dafür
- Beidseitig nutzbar mit drei kleinen Zielen
- Faltet sich in Sekunden zusammen
- Nur rund 700 g leicht
Gut zu wissen
- Nur für Chips und kurze Pitches
Voller Schwung: Netz und Matte im Garten
Für volle Schläge brauchst du ein stabiles Übungsnetz und eine Abschlagmatte. Wichtig ist genug Platz: Rund um den Schwungbereich sollte ausreichend Abstand zu Wänden, Decken und Personen sein, und das Netz muss die Bälle zuverlässig auffangen.
Amazon Basics Golfnetz 3,05 × 2,13 m
Ein großes, schnell aufgebautes Netz für den Garten.
Das spricht dafür
- Große Auffangfläche
- Schnell aufgebaut
Gut zu wissen
- Keine Projektionsfläche
Ywitio Dual-Turf Abschlagmatte 1,5 × 1,2 m
Die passende Matte für Stand und Schwung – schont Gelenke und Rasen. Mehr Netze und Matten in der Übungsnetz-Kaufberatung.
Das spricht dafür
- Große Fläche für Schwung und Stand
- Zwei Rasenhöhen
- Dicke, stoßdämpfende Unterseite
Gut zu wissen
- Braucht Platz
Schwungtraining ohne Ball
Auch ohne Ball lässt sich viel trainieren: Schwungtrainer verbessern Rhythmus und Tempo, Ausrichtungsstäbe helfen bei Stand und Schwungebene. Viele Übungen passen in den Garten oder – mit kurzen Trainern – sogar in die Wohnung.
SKLZ Tempo- und Grifftrainer
Ein Trainer, der gleichzeitig den richtigen Griff und ein gleichmäßiges Tempo schult. Weitere Hilfen – vom Ausrichtungsstab bis zum Schwungtrainer – bei den Golf-Trainingshilfen.
Das spricht dafür
- Kombiniert Griffform und Schwungtempo
- Verstellbare Gewichte für Eisen- und Holz-Gefühl
Gut zu wissen
- Nur für Rechtshänder
Mit Daten trainieren: Launch Monitor und Simulator
Wer es genau wissen will, misst seine Schläge: Ein Launch Monitor zeigt Schlägerkopf- und Ballgeschwindigkeit, Abflugwinkel und Spin. Zusammen mit Netz und Matte – oder einer Leinwand – entsteht sogar ein kleiner Golfsimulator.
Garmin Approach R10
Ein beliebter Einstieg in die Welt der Launch Monitore. Welche Modelle es gibt und wie viel Platz sie brauchen, erklärt der Ratgeber Launch Monitor & Golfsimulator.
Das spricht dafür
- Kompakt, laut Hersteller wasserdicht (IPX7)
- Misst u. a. Schläger- und Ballgeschwindigkeit, Spin und Abflugwinkel
- Trainingsmodus mit Statistiken pro Schläger
Gut zu wissen
- Radar braucht ausreichend Flugstrecke
Mentales Training und Wissen
Auch der Kopf lässt sich zu Hause trainieren: Regeln lernen, Strategien für den Heimatplatz überlegen oder ein gutes Golfbuch lesen. Tipps dazu bei den Golfbüchern, den Golfregeln für Einsteiger und den Golfschwung-Grundlagen.
Häufige Fragen
Was kann man beim Golf zu Hause trainieren?
Am besten Putten, Chippen und Schwungtechnik. Mit Netz und Matte sind auch volle Schläge möglich, mit einem Launch Monitor lässt sich das Training sogar messen.
Wie viel Platz braucht man für volle Schläge zu Hause?
Das hängt von Körpergröße und Schläger ab. Wichtig sind genug Abstand zu Wänden und Decke für den vollen Schwung und ein stabiles Netz. Vor dem Kauf die Maße der Ausrüstung mit dem verfügbaren Platz abgleichen.
Bringt Putting-Training zu Hause wirklich etwas?
Ja. Regelmäßiges Üben verbessert Ausrichtung, Tempo und Routine – und genau das zahlt sich auf dem Grün aus. Schon wenige Minuten am Tag machen einen Unterschied.
Fazit
Zu Hause trainierst du am effektivsten das Putten – mit einer guten Matte und einem Putting-Spiegel. Mit einem Chipping-Netz kommt das kurze Spiel dazu, mit Netz und Abschlagmatte der volle Schwung, und ein Launch Monitor macht Fortschritte messbar. Passende Geschenkideen findest du übrigens bei den Golf-Geschenken für Anfänger. Die Technik für Grün und Grünumgebung erklären Putten lernen und Chippen & Pitchen.
Titelbild: „Commanding General hosts golf tournament 160520-M-PS017-083“ von Lance Cpl. Levi Schultz, Public domain, via Wikimedia Commons (verkleinert)









